transartlantico im Museo Larreta

Im historischen Garten des Museo Larreta findet derzeit unser Projekt transartlantico seinem vorläufigen Abschluss.


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Zur Eröffnung am 11. Juli gab es auch für mich eine Premiere, ich habe meine erste Eröffnungsansprache auf spanisch gehalten. Meinen Text hatte unsere Freundin Carola zuvor übersetzt. Jens intensive Arbeit der letzten Wochen hat zu einem wunderbaren Gesamtkunstwerk geführt, das großen Respekt und Begeisterung hervorruft. 

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Seine Installation aus Tüchern und Tauwerk hat vor genau einem Jahr zum Start unseres Projektes in Hamburg gestanden. Zwischen den beiden Ausstellungen in Hamburg und Buenos Aires liegen nun 8000 Seemeilen. Zum Auftakt wurden aktuelle Bilder aus Hamburg und von der Elbe projiziert. Hier in Buenos Aires sind nun Videosequenzen zu sehen, die während unserer Reise entstanden sind. Sie spiegeln in künstlerischer Form  Wahrnehmung und Erleben auf dem Meer und an Land wieder.

Unsere sehr langsame Reisegeschwindigkeit, ungefähr so, wie ein schneller Fußgänger, aber langsamer als ein Radfahrer hat auf der Strecke von 15000 km die Wahrnehmung verändert. Für uns ist sehr
spürbar geworden wie schnell das Leben in großen Städten läuft. Die Komposition der Videosequenzen verdeutlicht diesen unterschiedlichen Rhythmus des Lebens auf See und im urbanen Raum.

Die Projektion auf die Tücher fragmentiert und abstrahiert die Bilder. Die begehbare Installation mit Videoaufnahmen und Sound (zahlreiche Originalklangbilder und Musik) schafft einen Erlebnisraum für alle Sinne, der die Besucher sehr bewegt.

Mit seinen Videoaufnahmen und -projektionen erweitert Jens das Thema seiner langjährigen plastischen Arbeit. Raum, Zeit und Bewegung haben im Leben wie in der künstlerischen Arbeit eine neue Dimension gefunden.

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